Die Edelsteine des Mittelalters – Sonderausstellung in München

Wie stellte man sich im Mittelalter die Entstehung der Edelsteine vor? Was für Steine waren der Froschstein und der Gebärstein? Warum hieß der Diamant Adamas und warum glaubte man, dass er durch Bocksblut zerstört werden könne? Was hat es mit dem sagenumwobenen Karfunkel auf sich, mit dem die Gralsritter versuchen die blutige Wunde des König Anfortas zu heilen? Um was für einen Stein handelt es sich eigentlich bei dem mysteriösen Waisen? Und was hat es mit dem heiligen Gral auf sich – einem Stein, der der Sage nach vom Himmel kam? Und wieso tragen die Bischöfe seit dem Mittelalter einen Amethysten in ihrem Ring?

Diesen Fragen geht die neue Sonderausstellung “Die Edelsteine des Mittelalters” im Museum Reich der Kristalle München vom 08.12.2009 bis 11.04.2010 nach.

In Dichtung, Kunst, Religion und Politik vieler Kulturen haben Steine und Edelsteine eine bedeutende Rolle gespielt. In Europa war dies besonders im Mittelalter der Fall. Um Steine und Edelsteine entstehen zu dieser Zeit zahlreiche Mythen, Märchen und Legenden. Überdies kommt ihnen in der Kultur des mittelalterlichen Christentums ein hoher Stellenwert zu.
Den originalen Beitrag finden Sie hier www.geonetzwerk.org/ … | Rupert Hochleitner


   

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