Mircea Cantor. Tracking Happiness // 28. August – 8. November 2009, Kunsthaus Zürich

Kunsthaus Zürich zeigt erste Einzelausstellung von Mircea Cantor in der Schweiz

«Tracking Happiness» ist der Titel der vom 28. August – 8. November 2009 im Kunsthaus Zürich laufenden Ausstellung des jungen Rumänen Mircea Cantor. Sie handelt vom Spuren legen und verwischen im Zeitalter von Computer- Kommunikation und elektronischer Überwachung. In Videos, Fotos, Objekten und Installationen stellt Cantor die digitale Informationsgesellschaft auf den Prüfstand. Und er tut dies mit viel Poesie.

Die Idee des Spurenlegens ist eine Grundmetapher von Mircea Cantors Kunst. In der Ausstellung «Tracking Happiness» reflektiert er eine Gesellschaft, in der immer mehr persönliche Informationen gespeichert werden: Biometrische Datenbanken kreieren Profile, die Aufenthaltsorte der Menschen und ihre Reisewege lassen sich per Handy-Satelliten bestimmen, die Konsumgewohnheiten dank Kassenscanner und den Einsatz von Kredit- und Mitgliederkarten problemlos nachvollziehen.

DAS «AUS» DER SPUREN
Was Cantor fasziniert und was er auf subtile Weise aufdeckt, ist die Tatsache, dass trotz dieser sich stetig verdichtenden Registrierung aller Aktivitäten die digitalisierten Daten wenig dauerhafte Spuren hinterlassen. Kaum ein Brief der noch geschrieben oder aufgehoben wird und in Zukunft Aufschluss geben könnte, wie wir gelebt haben; E-Mails, SMS und die digital gespeicherte Informationsfülle können jederzeit ganz einfach per Knopfdruck gelöscht oder durch Systemwechsel in der IT unlesbar werden.
Mehr finden Sie unter wechselausstellungen.de

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